Eichsfelder Ehrentafel: Josef Kruse (1843 – 1933)

Volkstümlicher Schulmann in Lengenfeld
geb. 31. Oktober 1843 – gest. 16. März 1933

Einem kernigen Bauerngeschlecht in Heuthen entstammte er. Sein Vater war der Landwirt und Stellmacher Valentin Kruse. Das Handwerk hat sich in der Familie über Generationen erhalten. Noch heute spricht man von Waenerhans-Engelhard, Valken usw.

Dürre und Wassernot auf der Eichsfelder Höhe - Späte Erinnerungen an das „Sonnenjahr“ 1911

Einen Sommer mit mehr Sonnenschein, blauendem Himmel und herrlichen Tagen als den vom Jahre 1911 hat noch niemand im ganzen lieben Vaterlande erlebt, auch die ältesten unter uns nicht. Das war in der Tat ein rechtes „Sonnenjahr“, unver­gesslich für jeden, dem es einst beschert wurde. Man würde sich des Jahres wohl gern und froh erinnern, wenn 1911 sich nicht zugleich auch als ein so verderbliches Notjahr erwiesen hätte. Denn es war so regenarm und trocken wie kein ande­res vor ihm und nach ihm.

Altes Osterbrauchtum auf dem Eichsfelde

Stark verbreitet auf dem Eichsfeld ist bzw. war der Glaube an die heilkräftige Wirkung des Osterwassers. Es verleiht Schönheit und Jugendfrische. Soll es die erhoffte Wirkung haben, so muss es einem Flusswasser entnommen sein, auch darf beim Holen desselben das Stillschweigen nicht gebrochen werden. Sobald die Mitternachtsstunde des Osterfestes herannaht, eilen junge Mädchen des Dorfes heimlich auf verstohlenen Wegen nach dem Bache, einen kleinen Eimer oder Topf in der Hand. Das Holen und Schöpfen des Wassers wird ihnen aber nicht leicht gemacht.

Lengenfeld im Laufe der Zeiten - Steigende Aufwärtsentwicklung in den Jahrhunderten

Nach dem Reuterschen Salbuch hatte Lengenfeld im Jahre 1610 118 Häuser, davon 6 Gemeindehäuser. Die Gemeindehäuser waren 1 Kirche, 1 Pfarrei, 1 Schule (bei der Schule war der Backofen), 1 Gemeindeschänke, 1 Brauhaus und 1 weiteres Gemeindehaus.

Naturhistorisches aus der Tierwelt des Eichsfeldes

Schon in grauer Urzeit, da unser Eichsfeld nach mit Meer bedeckt war, lebten in diesem unzählige Tiere, von denen noch die häufigen Überreste stammen, welche in unserem Muschelkalke erhalten sind. Auch später in der Trias, desgleichen im Tertiär und der hierauffolgenden Eiszeit (Diluvium) lebten hier Tiere, deren Überreste (Fossilien) wir heute in der Form sogenannter Versteinerungen bei uns finden (vgl. Neureuter, Unser Eichsfeld 1915, „Aus dem Leben der Vorzeit“).

Martin Weinrich (1865 – 1925) Lehrer und Eichsfelder Heimatdichter

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Martin Weinrich wurde am 21. Mai 1865 zu Uder geboren. Sein Vater war Zimmermann. Von 1880 – 1885 besuchte er die Präparandie und das Lehrerseminar in Heiligenstadt. Als junger Lehrer zog er nach Dingelstädt. Bis 1892 hat er hier gewirkt. Dann war er in Magdeburg tätig.

Gottesdienst aus der Kapelle im Altenpflegezentrum "Zum Heiligen Geist" in Heiligenstadt (Deutschlandfunk, 07.01.2018)

Übertragung des Sonntagsgottesdienstes aus der Kapelle des Altenpflegezentrums "Zum Heiligen Geist" in Heiligenstadt durch den Deutschlandfunk am 7. Januar 2018.

Die Messe wird von Pfarrer Lothar Förster zelebriert, der von 1994 bis 2006 als Pfarrer in Lengenfeld unterm Stein wirkte und heute als Hausgeistlicher im "Heiligen Geist" tätig ist.

Eine nähere Beschreibung zum Gottesienst findet sich bei der Deutschen Welle.

Der Sturm auf Kloster Zella 1848

Unser verehrter Mitarbeiter Herr Professor Dr. Jordan in Mühlhausen hatte die Freundlichkeit, mir einen Artikel von Amtsgerichtsrat Gerischer im „Mühlhauser Anzeiger“ 1902 Nr. 69 und 70 (22. und 24. März 1902), in dem auf Grund der Gerichtsakten der Sturm auf Kloster Zella behandelt wird, zuzusenden. Ich teile daraus als Nachtrag zu meinem Aufsatze im 1 Heft dieses Jahrganges noch einiges mit.

ZDF-Länderspiegel über Draisinen und Eichsfeld (2016)

Bericht des ZDF-Länderspiegels vom 29. Oktober 2016 über das Eichsfeld allgemein und Draisinenfahrten in Lengenfeld unterm Stein im Speziellen.

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