Mutterängste (Erinnerungen an den 2. Weltkrieg in Struth) (1993)

Wenn ich am abendlichen Bildschirm bei den Tagesnachrichten Meldungen über die täglichen Kämpfe im Kriegsgebiet des ehemaligen Jugoslawien – direkt vor unserer europäischen Haustür – sehe und höre, fallen mir Erlebnisse an die letzten Tage des II. Weltkrieges ein.

Heimatforscher und Ortschronist Walther Fuchs feiert seinen 75. Geburtstag (1993)

Weit über die Grenzen seines Heimatortes Lengenfeld unterm Stein bekannt, feiert Walther Fuchs am 13. Oktober seinen 75. Geburtstag. Er wurde als Sohn des Schuhmachermeisters August Fuchs und dessen Ehefrau Martha geboren und wuchs mit drei Brüdern im elterlichen Haus auf. Bei Vater August war der Kunde »König« und so wurden die reparierten Schuhe von klein auf durch die Jungens zu den Kunden zurückgebracht. Hierdurch kam auch Sohn Walter in viele Häuser und lernte Familien mit ihren Freunden, Sorgen und Nöten kennen.

Advent – Zeit zum Christstollen-Backen (Erinnerungen an Dr. Bach in Lengenfeld unterm Stein) (1993)

Wenn jetzt die ersten Schneeflocken fliegen, der Advent eingezogen und wir in eine vorweihnachtliche Stimmung kommen, fällt mir ein Erlebnis aus meiner Kindheit ein.

Harte, böse Zeiten (1993) (2. Weltkrieg in Faulungen)

Harte, böse Zeiten brachten die Kriegs- und Nachkriegsjahre wohl über ganz Europa. Auch über unseren kleinen Ort raste die Kriegsfurie vehement hinweg und die Opfer des grausamen Völkermordens, sie liegen in vielen Ländern der Erde und in den Tiefen der Weltmeere!

Adam Richwien: Die Wiedereinweihung der Lengenfelder Lourdesgrotte (1926)

Ein wiederentdecktes Kapitel in der Geschichte der Lourdesgrotte am Dünberg

Ein bislang gänzlich unbekannter Beitrag des Lengenfelder Heimatdichters Adam Richwien (1889 – 1928) ergänzt die Geschichte der Lourdesgrotte am Dünberg um mehrere wichtige Facetten. Richwiens Beitrag fand sich in der wiederentdeckten Zeitungsbeilage „Hülfensberg-Glocken“, die von 1924 bis 1931 als Beilage zum Bonifatiusboten erschien.

Wie der Bonifatiusbote zu uns auf Eichsfeld kam (1924)

An einem Sonntage, als die junge Frühlingssonne zum erstenmal ganz schüchtern ihre Strahlen in unser friedliches Tal sandte, schritt der Pastor der benachbarten Diasporapfarrei dem trauten Dörflein zu. Im Herzen trug der eifrige Priester hochfliegende Pläne. Ihm war die Wichtigkeit des Presseapostolats in der heutigen wildbewegten Zeit, in der eine Idee die andere verdrängt und die Geister immermehr verwirrt werden, in innerster Seele erwacht.

Carl Duval: Schloß Bischoffstein und die Sage vom Fräubchen von England (1845)

Hier winkt, vergoldet von der Abendröthe,
Kein Obdach mehr!
Das Burgrevier, wie ist es jetzt so öde,
So freudenleer!
Anstatt des Thurmes ragt nur eine Linde
Hoch in die Höh’,
In ihren Zweigen flüstern sanfte Winde
Mit stillem W

Unpublished
n/v

Heinrich Waldmann: Altvaters Loch (1864)

„Kloster Zelle, auch Friedensprung genannt, Bened. Ordens, ist unter den Frauen-Klöstern das älteste, vielleicht noch älter als Gerode und Steine. Alle Kloster-Urkunden sind 1649 zu Mühlhausen im Zellischen Hofe, wo man sie während des 30jährigen Krieges niedergelegt hatte, ein Raub der Flammen geworden.

Heinrich Waldmann: Das Fröuwechen von Engeland (1864)

Das Frauchen von England hat dem Eichsfelde viel Leid zugefügt, aber freilich auch hier viel Leid und zuletzt den Tod selbst gefunden. Auf der Höhe bei Beberstedt floß einst ein Strom, dessen Bett noch zu sehn ist. Das Frauchen von England aber stieg durch eine Öffnung in die Erde und zog den Strom hinab. Bei Reifenstein an der Sonder sieht man noch die Ankersteine aus jener Zeit und dieses ehemalige Kloster selbst steht auf einem unterirdischen Wasser, über dem es an Ketten befestigt ist.

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