Der Eisenbahnbau im Südeichsfeld 1875 – 1880

Für die wirtschaftliche Hebung einer Ortschaft ist der Anschluss an eine Eisenbahnlinie von größter Bedeutung. Darum verdient der Bau unserer Berliner-Wetzlarer oder Eschweger-Leinefelder Eisenbahn besonderer Würdigung.

Der Viadukt bei Lengenfeld unterm Stein

Prinzipielle Aussagen zum Problem der historisch-verkehrs-geographischen Erforschung des Eichsfeldes und eine Ergänzung zu einem früheren Beitrag

Das Zugunglück am Rottenbachtunnel - Gleisverwerfung war vermutlich nicht die Ursache

Als mit der Abschiedsfahrt der Kanonenbahn, am 31.12.1992, eine 112-jährige Tradition der legendären und wohl imposantesten Eisenbahnstrecke Deutschlands zu Ende ging, war ein Verfall derselben, mit langsamer Renaturierung der Strecke, nur noch eine Frage der Zeit. Der Rückbau, so nach meiner Recherche, hatte allerdings seine Tücken, denn der unter dem Gleisbett befindliche Schotter und Boden ist mit den unterschiedlichsten Giftstoffen kontaminiert und gilt als Sondermüll, der einer fachgerechten Entsorgung bedarf.

Der Haltepunkt Effelder - Ein „Bahnhof“, den man nicht gebraucht hätte

Über den Haltepunkt Effelder ist in der einschlägigen Literatur nur wenig in Erfahrung zu bringen. Er liegt zwischen den beiden Mühlenberg-Tunneln, nahe eines gewaltigen Einschnitts, auf etwa 250 m NN. Für die Schaffung der erforderlichen Grundfläche waren umfangreiche Planierungsarbeiten vonnöten. Fernab jeder Infrastruktur – soweit man in dieser Zeit überhaupt davon sprechen konnte – war er nur ein einsames Haus am Berg und im Wald. Wasser und Strom hat er nie gesehen.

Das Streckenwärterhaus am Entenbergtunnel

Bilstal oder Buschtal

Die Geschichte des gleichnamigen Steckenwärterhauses am Entenbergtunnel von den Anfängen bis heute

Bonifatius und der Hülfensberg

Über die Beziehungen des heiligen Bonifatius zum Hülfensberge gehen bei uns zwei Erzählungen um. Der Heilige soll auf dem Berge einen Götzen Stuffo gestürzt und die heilige Eiche des Donnergottes gefällt haben.

Die erste Erzählung findet sich seit dreihundert Jahren in der Literatur, die andere ist erst 1847 durch den verstorbenen Kommissarius Dr. Konrad Zehrt in die Debatte gezogen worden. (1) Wolf hat ihr vor hundert Jahren noch kein Wort gewidmet (2) und selbst Duval 1845 noch nichts davon gewußt. (3)

Hahnscher Steingarten mit plätscherndem Gewässer als Lengenfelder Attraktion im 20. Jahrhundert

Vor dem Zweiten Weltkrieg warb Lengenfeld unterm Stein für sich als eine Ortschaft, die ideale Sommerfrische für Erholungssuchende bietet. Dort könne sich der Naturfreund und Kenner an Felsbildungen des Bundsandsteins und der Muschelkalkformation genauso erfreuen wie an schönen und seltenen Pflanzen, die in vielen anderen Gegenden nicht zu finden sind.

Käthe Kollwitz

Drängend, nach dem Kern der Wahrheit,
schufest Werke du voll Glut,
standest dort, wo Not der Menschheit,
stets entfachte Volkeswut.

Donner, Blitz und Zorneswalten,
Bauernaufruhr, sturmerfüllt,
Losbruch all der Knechtsgestalten –
Freiheit hat dein Herz gestillt.

Liebe, tief im Mütterlichen,
fühlte für den Fortbestand,
dass das Kind, der Saat verglichen,
Frieden braucht und Mutterhand.

Lengenfelder Echo im Wandel der Zeiten

Wir älteren Lengenfelder erinnern uns noch gern an die Urzeit des damaligen „Lengenfelder Echo“ vor gut 45 Jahren. Es erschien monatlich und der Herausgeber war der damalige Kulturbund, der in Lengenfeld eine rege Tätigkeit zeitigte. Die Arbeit und Redaktion des Blättchens war auf breite Schultern verteilt. Allen voran unser Heimatforscher und spätere Ehrenbürger Lambert Rummel.

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