50 Jahre Eisenbahn Berlin-Koblenz (sog. Kanonenbahn) 1877 – 1927

Unsere Zeit sehnt gern Gedenktage, – bedeutungsvolle und weniger bedeutungsvolle, wenn man sie wertet als Marksteine, als Anlässe zu besinnlicher Rückschau und hoffnungsvollem Ausblick in die Zukunft, mag man es sich gern gefallen lassen.

Das Eichsfeld nun hat guten Grund, sich der Tatsache zu erinnern, dass fast vor einem halben Jahrhundert mit dem Bau der Eisenbahnstrecke Berlin – Koblenz (der sogenannten Kanonenbahn) begonnen wurde.

Vom „Rain“ bis zum „Schingeleich“ – Rund um die Struther Flurnamen (1940)

Die rund 765 Hektar umfassende Struther Gemarkung hat eine Reihe eigenartiger, aber auch schwer zu deutender Flurnamen aufzuweisen. Die Dorfalten wissen einem darüber wenig zu sagen, und die jüngeren Leute beschäftigen sich schon gar nicht mit solchen angeblich „veralteten“ Dingen. Hinzu kommt, dass die Gemarkung des Dorfes Struth seit mehreren Jahren verkoppelt worden ist.

Eichsfelder Tages-Kalender, 13. Februar: Thomas Hagedorn (1871 - 1926)

Thomas Hagedorn, Lehrer an der katholischen Schule zu Leipzig-Lindenau, Organist und Chordirigent an der Liebfrauenkirche dortselbst, bedeutender Komponist kirchenmusikalischer Werke, stammt aus Hildebrandshausen, wo er am 18. Februar 1871 als Sohn des Gastwirtes Heinrich Hagedorn geboren wurde.

Als noch der Bauer die Rösslein anspannte - Alte Eichsfelder Bräuche um die Osterzeit (1980)

Gemäß dem alten Kinderlied konnten früher die Eichsfelder Bauern nicht immer ihre Rösslein oder Ochsen zur Frühjahrsbestellung anspannen, denn da lag mitunter noch viel Schnee auf den Feldern. Den Tag des Beginns bestimmte der sogenannte Bauermeister und auch der Anbauplan war für die Dorfgemeinde vorher schon beschlossen.

Von Dummheiten und Krisenkommunikation

Hinweis: Im Lengenfelder Echo, Juni-Ausgabe 2026, ist aus Platzgründen eine Kurzfassung dieses Beitrags erschienen.

Kommentar von Stefan Barsuhn

Von Dummheiten und Krisenkommunikation - Kurzfassung

Hinweis: Im Lengenfelder Echo, Juni-Ausgabe 2026, ist aus Platzgründen diese Kurzfassung des ursprünglichen Beitrags erschienen.

Kommentar von Stefan Barsuhn

Thomas Hagedorn (1871 – 1926) – Lehrer und Musiker (Kurzbiografie)

Geb. 13. 2. 1871 zu Hildebrandshausen - gest. 2. 11. 1926 zu Leipzig. Er besuchte das Lehrerseminar in Heiligenstadt, das er 1891 verließ. Durch seine musikalische Begabung und als Klavierspieler wurde er bald beliebt bei seinen Mitschülern und Lehrern. Als katholischer Lehrer und Organist wirkte er ein ganzes Leben hindurch in der Diaspora, zuerst 1891-93 in Liebenwerda, dann 1893-1900 in Helbra und 1900-26 in Leipzig Lindenau, wo er auch als Chordirigent an der Liebfrauenkirche war.

Thomas Hagedorn (1871 – 1926) – Lehrer und Musiker (Kurzbiografie)

Geb. 13. 2. 1871 zu Hildebrandshausen - gest. 2. 11. 1926 zu Leipzig. Er besuchte das Lehrerseminar in Heiligenstadt, das er 1891 verließ. Durch seine musikalische Begabung und als Klavierspieler wurde er bald beliebt bei seinen Mitschülern und Lehrern. Als katholischer Lehrer und Organist wirkte er ein ganzes Leben hindurch in der Diaspora, zuerst 1891-93 in Liebenwerda, dann 1893-1900 in Helbra und 1900-26 in Leipzig Lindenau, wo er auch als Chordirigent an der Liebfrauenkirche war.

Wilhelm Bösche - Erinnerungen an meine Zeit in Lengenfeld unterm Stein (1914) (betreffend das Zigarrengewerbe im Südeichsfeld)

Teil 1: Wie ich Lengenfeld unterm Stein 1914 sah

Am 30. März 1914 um 21.14 Uhr traf ich in Lengenfeld u./St. ein. Ich wurde von einem Kollegen am Bahnhof abgeholt. Es war gut, denn sonst hätte ich den Weg nach Hildebrandshausen eingeschlagen, da ich von einem Ort, der 1750 Einwohner zählte und wo eine große Brücke über hinwegging, nichts sah.

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