In meiner Veröffentlichung Tilman Riemenschneider, Ein Künstlerleben zwischen Mainzer Stiftsfehde (1462) und Bauernkrieg (1525) habe ich ausgeführt: »... Krieg und Fehden erschöpfen sich in gegenseitigem Erobern, Verbrennen, Verheeren. Auf die Bewohner der Dörfer und Vorstädte fiel die ganze Wucht des Krieges. Kein Kriegszug, keine Fehde, in denen nicht fünf, zehn und mehr Dörfer in Flammen aufgingen. Die Bauern ruinieren hieß ihre Herren schädigen.