Thomas Hagedorn (1871 – 1926) – Lehrer und Musiker (Kurzbiografie)

Geb. 13. 2. 1871 zu Hildebrandshausen - gest. 2. 11. 1926 zu Leipzig. Er besuchte das Lehrerseminar in Heiligenstadt, das er 1891 verließ. Durch seine musikalische Begabung und als Klavierspieler wurde er bald beliebt bei seinen Mitschülern und Lehrern. Als katholischer Lehrer und Organist wirkte er ein ganzes Leben hindurch in der Diaspora, zuerst 1891-93 in Liebenwerda, dann 1893-1900 in Helbra und 1900-26 in Leipzig Lindenau, wo er auch als Chordirigent an der Liebfrauenkirche war.

Thomas Hagedorn (1871 – 1926) – Lehrer und Musiker (Kurzbiografie)

Geb. 13. 2. 1871 zu Hildebrandshausen - gest. 2. 11. 1926 zu Leipzig. Er besuchte das Lehrerseminar in Heiligenstadt, das er 1891 verließ. Durch seine musikalische Begabung und als Klavierspieler wurde er bald beliebt bei seinen Mitschülern und Lehrern. Als katholischer Lehrer und Organist wirkte er ein ganzes Leben hindurch in der Diaspora, zuerst 1891-93 in Liebenwerda, dann 1893-1900 in Helbra und 1900-26 in Leipzig Lindenau, wo er auch als Chordirigent an der Liebfrauenkirche war.

Wilhelm Bösche - Erinnerungen an meine Zeit in Lengenfeld unterm Stein (1914) (betreffend das Zigarrengewerbe im Südeichsfeld)

Teil 1: Wie ich Lengenfeld unterm Stein 1914 sah

Am 30. März 1914 um 21.14 Uhr traf ich in Lengenfeld u./St. ein. Ich wurde von einem Kollegen am Bahnhof abgeholt. Es war gut, denn sonst hätte ich den Weg nach Hildebrandshausen eingeschlagen, da ich von einem Ort, der 1750 Einwohner zählte und wo eine große Brücke über hinwegging, nichts sah.

Landstraßen und Wege vor 100 Jahren (1937)

Eigentliche Kunststraßen oder Chausseen gab es vor 100 Jahren auf dem Eichsfelde noch wenig. Meilensteine und Chausseehäuser bezeugen heute, dass diese Straßen ein ehrwürdiges Alter haben; eine der treibenden Kräfte zum Ausbau der Straßen sind die Fahr- und Extraposten, später auch die kleinen Cariolposten.

Die Haus- und Landbesitzer von 1711 in Lengenfeld unterm Stein (1958)

Name / Bezeichnung

Haus

Hufen

Acker

Rodeacker

Hans Kaufhold (Hagemühle)

1

Seit wann steht der Wetterhahn still? (1957)

Der Wetterhahn spielte früher, als es noch keinen amtlichen Wetterdienst gab, zur Wettervoraussage für die Dorfbewohner eine große Rolle und ist ein Stück der Dorfgeschichte. Ein Heimatfreund behandelte im „Echo“ 4/57 bereits die mundartlichen Wetterregeln in Verbindung zum Wetterhahn.

9 Jahre FDGB-Erholungsheim Bischofstein (1957)

In einem der schönsten Teile des Eichsfeldes, dem romantischen Friedatal, liegt idyllisch eingebettet der Ort Lengenfeld unterm Stein, eingeschlossen von Bergen und lieblichen Tälern, die dicht mit Laub- und Nadelholzbestand der Landschaft ein besonderes Gepräge von Naturschönheit verleiht.

Wanderführer der Gemeinde Lengenfeld unterm Stein (1980, Autor unbekannt)

Mühlhausen, 08. November 1980

Lieber Harry!

Folgende Wanderwege wurden nun in Zusammenarbeit mit dem Rat des Kreises festgelegt im gesamten Kreis Mühlhausen.

Hauptwanderweg der DDR – Nazza – Keula über Ruine Haineck, Lehdeborn, Weißes Haus – Schwanenteich, Ammern – Unstrut, Reisersches Tal, Dachrieden, Eigenröder Warte, Sollstedter Warte, Klein-Keula – Groß-Keula. (40 km)

Wanderführer für das FDGB-Erholungsheim Bischofstein (von Ferdinand König, Kulturleiter)

Wanderführer
Verfasser: Ferdinand König, Kulturleiter
FDGB-Erholungsheim Bischofstein
Lengenfeld unterm Stein


Unser Eichsfeld

Am Heizen Deutschlands ruht ein Land,

Das sich das Eichsfeld nennt.

So klein ist es und unbekannt,

dass mancher es verkennt.

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