Stadt zum Stein (Aufstellung von Walter Prochaska)

Chronik Hanstein I, S. 136 ff: Am Fuße des Burgberges befand sich wie beim dem Hanstein und dem Rusteberge ein ummauerter Ort, die Stadt zum Steine genannt, der Wohnsitz der Handwerker, Wirthe, und Dienstleute der Burg. Wenige Mauerreste einer Kirche lassen jetzt den Platz erkennen, wo diese Stadt zum Steine gestanden. (Wintzingeroda-Knorr: Nr. 68, Bischofstein).

Mutterängste (Erinnerungen an den 2. Weltkrieg in Struth) (1993)

Wenn ich am abendlichen Bildschirm bei den Tagesnachrichten Meldungen über die täglichen Kämpfe im Kriegsgebiet des ehemaligen Jugoslawien – direkt vor unserer europäischen Haustür – sehe und höre, fallen mir Erlebnisse an die letzten Tage des II. Weltkrieges ein.

Heimatforscher und Ortschronist Walther Fuchs feiert seinen 75. Geburtstag (1993)

Weit über die Grenzen seines Heimatortes Lengenfeld unterm Stein bekannt, feiert Walther Fuchs am 13. Oktober seinen 75. Geburtstag. Er wurde als Sohn des Schuhmachermeisters August Fuchs und dessen Ehefrau Martha geboren und wuchs mit drei Brüdern im elterlichen Haus auf. Bei Vater August war der Kunde »König« und so wurden die reparierten Schuhe von klein auf durch die Jungens zu den Kunden zurückgebracht. Hierdurch kam auch Sohn Walter in viele Häuser und lernte Familien mit ihren Freunden, Sorgen und Nöten kennen.

Advent – Zeit zum Christstollen-Backen (Erinnerungen an Dr. Bach in Lengenfeld unterm Stein) (1993)

Wenn jetzt die ersten Schneeflocken fliegen, der Advent eingezogen und wir in eine vorweihnachtliche Stimmung kommen, fällt mir ein Erlebnis aus meiner Kindheit ein.

Harte, böse Zeiten (1993) (2. Weltkrieg in Faulungen)

Harte, böse Zeiten brachten die Kriegs- und Nachkriegsjahre wohl über ganz Europa. Auch über unseren kleinen Ort raste die Kriegsfurie vehement hinweg und die Opfer des grausamen Völkermordens, sie liegen in vielen Ländern der Erde und in den Tiefen der Weltmeere!

Adam Richwien: Die Wiedereinweihung der Lengenfelder Lourdesgrotte (1926)

Ein wiederentdecktes Kapitel in der Geschichte der Lourdesgrotte am Dünberg

Ein bislang gänzlich unbekannter Beitrag des Lengenfelder Heimatdichters Adam Richwien (1889 – 1928) ergänzt die Geschichte der Lourdesgrotte am Dünberg um mehrere wichtige Facetten. Richwiens Beitrag fand sich in der wiederentdeckten Zeitungsbeilage „Hülfensberg-Glocken“, die von 1924 bis 1931 als Beilage zum Bonifatiusboten erschien.

Wie der Bonifatiusbote zu uns auf Eichsfeld kam (1924)

An einem Sonntage, als die junge Frühlingssonne zum erstenmal ganz schüchtern ihre Strahlen in unser friedliches Tal sandte, schritt der Pastor der benachbarten Diasporapfarrei dem trauten Dörflein zu. Im Herzen trug der eifrige Priester hochfliegende Pläne. Ihm war die Wichtigkeit des Presseapostolats in der heutigen wildbewegten Zeit, in der eine Idee die andere verdrängt und die Geister immermehr verwirrt werden, in innerster Seele erwacht.

Carl Duval: Schloß Bischoffstein und die Sage vom Fräubchen von England (1845)

Hier winkt, vergoldet von der Abendröthe,
Kein Obdach mehr!
Das Burgrevier, wie ist es jetzt so öde,
So freudenleer!
Anstatt des Thurmes ragt nur eine Linde
Hoch in die Höh’,
In ihren Zweigen flüstern sanfte Winde
Mit stillem W

Unpublished
n/v
Inhalt abgleichen