Zeitungsmeldungen zum Jubiläum und Weggang des Pfarrers Nikolaus Großheim in Lengenfeld unterm Stein (1893 und 1902)

Lengenfeld, 7. April. Unsere Gemeinde beging am 4. d. M. ein erhabendes und seltenes Fest. Es waren an diesem Tage 25 Jahre verflossen, daß unser hochw. Herr Pfarrer Großheim in unserem Orte als Seelsorger segensreich wirkte. Die ganze Zeit seiner priesterlichen Wirksamkeit gehörte derselbe zunächst als Kaplan, dann als Pfarrer der Gemeinde an. Die innige Theilnahme der Gemeinde an diesem Jubelfeste zeigte, daß er sich die Liebe und Anhänglichkeit derselben im höchsten Maße erworben hat.

Erinnerungen an Pfarrer Nikolaus Großheim (1957)

Der eigenartige Name der Quelle („Pforzborn“) veranlasste mich schon vor 25 Jahren, das Wasser der Quelle untersuchen zu lassen. Die Analyse ergab unter anderen guten mineralischen Bestandteilen einen hohen Prozentsatz von natürlicher Kohlensäure, welche beim Trinken des Wassers ein starkes Aufstoßen verursacht; und hier liegt der Grund für den Namen der Quelle.

In memoriam: Pfarrer Nikolaus Großheim (1843–1917), Pfarrer in Lengenfeld

Nikolaus Großheim wurde am 5. Oktober 1843 in Steinheuterode (Filiale von Rengelrode) geboren als Sohn des Heinrich Großheim und Frau Anna Elisabeth geb. Großheim. Sein Vater war ein Tagelöhner. Er wurde bei einer verwandten Lehrerfamilie in Rustenfelde erzogen. Die Reifeprüfung legte er im Jahr 1863 am Königlichen Gymnasium in Heiligenstadt ab. Nach Abschluss seiner theologischen Studien (Münster und Paderborn) empfing er durch Bischof von Hegel am 25. März 1868 in Paderborn die Priesterweihe.

Der Hülfensberg im Eichsfelde. Seine falschen Ansprüche und seine wirkliche Bedeutung (1911) Nachtrag von Dr. Klemens Löffler

Am 5. September 1909 hat Pfarrer Osburg aus Bickenriede in der Versammlung des Vereins für eichsfeldische Heimatkunde zu Geismar einen Vortrag über „die Fällung der Donnereiche auf dem Hülfensberge bei Geismar (Eichsfeld)“ gehalten und dann in der „Eichsfeldia“ 1909 Nr. 221–229 (28. September bis 7. Oktober 1909) veröffentlicht.

In memoriam: Pfarrer Alois Höppner aus Lengenfeld unterm Stein (1875 – 1955)

Christoph Alois Höppner wurde am 8. Juli 1875 in Lengenfeld geboren als Sohn des Gutspächters Wilhelm Höppner. Er besuchte von Ostern 1881 bis Ostern 1888 die dortige Volksschule und nachfolgend das Gymnasium in Heiligenstadt. Nach der Reifeprüfung studierte er von Ostern 1896 bis Ostern 1899 an der „Bischöflichen Philosophisch-Theologischen Lehranstalt“ in Paderborn. Sodann trat er in das dortige Priesterseminar ein und erhielt zu Pfingsten 1899 die Tonsur und die vier Niederen Weihen. Am 3.

Seelsorger in Lengenfeld unterm Stein (1337 – 2023)

Die Huld und die Gabe gingen ihnen nach durch alle Tage ihres Lebens, und wohnen durften sie im Hause des Herrn durch lange und lange Zeit.

Vinzenz Hoppe: Altvatersloch und Schulmeistersloch (1981)

Heimatgeschichte in der Legende
Nicht verbürgt, aber bis heute erhalten: „das Altvatersloch" - „Schulmeistersloch"

Ein Beispiel dafür, wie der Eichsfelder Volksmund so manche historische Begebenheit und auch Sagen umgeformt hat, findet sich in der Gemarkung der ehemals Kloster-Zella'schen Waldungen.

Franz Nitschmann (1845 – 1916) - Abteilungsbaumeister der Kanonenbahn und Ehrenbürger der Stadt Eschwege

Am 19. September wurde auf dem Alten Zwölf-AposteI-Kirchhof in Schöneberg, tief betrauert von den Seinen und zahlreichen Freunden, der Wirkliche Geheime Oberbaurat Franz Nitschmann zur letzten Ruhe bestattet. Zur Erholung im Harz weilend, wurde er auf das Krankenlager geworfen und erlag am 14. September in Wernigerode am Harz seinem schweren Leiden.

Vom Auseinandergehn und frohen Wiedersehen

Irgendwo in einem eichsfeldischen Dorfe steht am Kirchrain ein Heldenmal. Der Herbstsonne müder Strahl glitzert über die zwei weißen Marmorplatten, auf welchen in goldenen Lettern in langen Reihen Namen stehen, Namen von reifen, werterhalten Männern und Namen von jugendfrohen Jünglingen in buntem Gemisch, aber Namen aller, die das gleiche Schicksal trafen: Gefallene Helden.

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