Geschichte & Brauchtum

Diese Rubrik vereint eine breite Auswahl an historischen Beiträgen zur Eichsfelder Geschichts- und Naturlandschaft sowie einzelne Ausarbeitungen zu den Themenkomplexen Tradition und Brauchtum des (Süd-)Eichsfeldes.

Die Arbeiten und Aufsätze verschiedener Heimatforscher und Lokalhistoriker, die oft ein Leben lang zu einzelnen Themenschwerpunkten ihrer näheren Heimat geforscht haben, sollen hier genauso dargestellt werden wie kleinere Ausarbeitungen bislang unbekannter Autoren.

Es ist das Ziel, diese Rubrik sukzessiv zu einem historischen Textarchiv des Südeichsfeldes auszubauen. Der Schwerpunkt der Auswahltexte wird dabei auf dem Ort Lengenfeld unterm Stein und seiner näheren Umgebung liegen.

Oliver Krebs

Die Straße entlang (1928)

Breit und behäbig liegt die Landstraße, besäumt von grünen Grasbändern, zwischen endlosen Baumreihen, die schirmend die Äste breiten über die weißgraue, in vielen Windungen sich schlängelnde Schärpe, an deren Rändern als aufgeschnürte Perlenzierrat in bestimmten Zwischenräumen die Meilensteine stehen.

Vor 100 Jahren wurde Konrad Martin zum Bischof gewählt (1956)

Am 29. Januar 1856 wählte das Paderborner Domkapitel den Bonner Professor Dr. Konrad Martin als Nachfolger des verstorbenen Bischofs Franz Drepper. Wir bringen aus dem Leben Konrad Martins einige Daten und Hinweise.

Festpredigt zur Einweihung der Lengenfelder Lourdes-Grotte am Dünberg (Sonntag, 4. Mai 1980) - Pater Florentin

Erinnerungen an die Einweihung unserer Mariengrotte
am 4. Mai 1980
Festpredigt von Pater Florentin

Begebenheiten aus der Familiengeschichte Simon aus dem Eichsfelde (1986)

(betreffend die Orte Struth, Lengenfeld, Effelder und Uder – nach Aufzeichnungen, die der Onkel des Einsenders, Werner Simon, hinterlassen hat)

Einiges über die Flurnamen von Struth (1937)

Wenn man bei gelegentlichen Besuchen in das Heimatdörfchen zurückkehrt, werden Gedanken mit den Dorfgenossen ausgetauscht. Mein Interesse gilt vorwiegend geschichtlichen Dingen des Dorfes. Leider werde ich größtenteils enttäuscht, denn die Leute, auch die älteren, wissen einem so wenig zu sagen, die jüngeren meist noch weniger. Hinzu kommt, dass die Gemarkung des Dorfes Struth seit einigen Jahren verkoppelt worden ist.

Die Haus- und Landbesitzer von 1711 (in Lengenfeld unterm Stein)

Aus der Chronik: (II. Teil, Lambert Rummel)

Nr.

Name (Hausbesitzer)

Haus

  Hufen

  Acker   

  Rodeacker

1.

Eine unbekannte Jurisdiktionalbeschreibung des Klosters Zella und seiner Klosterdörfer von 1675

Die Urkunden des Klosters Zella oder Friedenspring sind im Dreißigjährigen Kriege im Klosterhof zu Mühlhausen einem großen Brande zum Opfer gefallen. Philipp Knieb hat im Jahre 1909 eine urkundliche Geschichte des Klosters veröffentlicht, die noch immer als die beste gilt und die wegen Mangel an urkundlichen Überlieferungen kaum wesentlich erweitert werden kann.

In memoriam: Peter-Raphael Richwien (1951 – 2025) Malermeister und Restaurator

Peter-Raphael Richwien wurde am 11. Februar 1951 als Sohn des Kirchenmalers Joseph Richwien in Lengenfeld unterm Stein geboren. Nachdem er 1970 das Abitur bestanden und 1975 den Titel eines Malermeisters erworben hatte, führte ihn sein Vater an die Kirchenmalerei heran und prägte in ihm die große Begabung im Schnitzen und Restaurieren aus. Zeit seines Lebens war Peter-Raphael Richwien ein gefragter und über das Eichsfeld hinaus bekannter Restaurator.

Vereinsliste der Ortschaft Lengenfeld unterm Stein (Stand: Dezember 2025)

Lengenfeld unterm Stein

   

BSV- Blau Weiß 22 Lengenfeld unterm Stein e.V.

Uwe

Fischer

Bewegte Reformationsgeschichte des Eichsfelds (2024) (mit Erwähnung der Heilandskapelle in Lengenfeld unterm Stein)

Bewegte Reformationsgeschichte des Eichsfelds
In der Frühzeit ist die Region ein Nährboden für die Lehren von Martin Luther

Das heute mehrheitlich katholisch geprägte Eichsfeld hatte schon früh Kontakte zur reformatorischen Bewegung. Bereits 1521 war mit Heinrich Pfeiffer ein nachweislich lutherisch predigender Kleriker in den Mauern und im Umfeld der Burg Scharfenstein, verweist der Historiker Thomas T. Müller in einem Aufsatz über die Hansteiner.

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