Geschichte & Brauchtum

Diese Rubrik vereint eine breite Auswahl an historischen Beiträgen zur Eichsfelder Geschichts- und Naturlandschaft sowie einzelne Ausarbeitungen zu den Themenkomplexen Tradition und Brauchtum des (Süd-)Eichsfeldes.

Die Arbeiten und Aufsätze verschiedener Heimatforscher und Lokalhistoriker, die oft ein Leben lang zu einzelnen Themenschwerpunkten ihrer näheren Heimat geforscht haben, sollen hier genauso dargestellt werden wie kleinere Ausarbeitungen bislang unbekannter Autoren.

Es ist das Ziel, diese Rubrik sukzessiv zu einem historischen Textarchiv des Südeichsfeldes auszubauen. Der Schwerpunkt der Auswahltexte wird dabei auf dem Ort Lengenfeld unterm Stein und seiner näheren Umgebung liegen.

Oliver Krebs

Lengenfelder Sternsinger zu Besuch im Bundeskanzleramt (1997)

Bericht des MDR-Fernsehens über den Besuch thüringer Sternsinger bei Bundeskanzler Helmut Kohl im Januar 1997. Gezeigt werden unter anderem Sternsinger aus Lengenfeld unterm Stein.

Letzte Fahrt Eisenbahnfahrt über das Lengenfelder Viadukt am 31.12.1992

Videoaufnahmen von der letzten Fahrt einer Eisenbahn über das Viadukt (Teil der Kanonenbahn) in Lengenfeld unterm Stein am 31. Dezember 1992. Gezeigt werden neben der eigentlichen Fahrt auch die Aktivitäten am und um den Bahnhof.

Hinweis: Dieses Video ist derzeit privat gelistet und nicht für die Öffentlichkeit verfügbar, da eine im Video gezeigte Person unter Berufung auf ihr Recht am eigenen Bild der Veröffentlichung widersprochen hat.

Die Puppen und die Freude (1980)

Dokumentation des DDR-Fernsehens von 1980 über die Puppenproduktion im Eichsfeldort Lengenfeld unterm Stein. Dabei wird auch das Leben der Bürger und das lokale Brauchtum dargestellt.

Ein Dorf an der Grenze (1965)

Dokumentation des DDR-Fernsehens von 1965 über den Eichsfeldort Lengenfeld unterm Stein. Anhand des Orts, der unmittelbar an der Ostseite der innerdeutschen Grenze liegt, werden die "Vorzüge" des Arbeiter-und-Bauern-Staats propagiert.

Gottesdienst aus „Mariä Geburt“ Lengenfeld unterm Stein (MDR Figaro, 18.11.2012)

Übertragung des Sonntags-Gottesdiensts aus der Lengenfelder Pfarrkirche Mariä Geburt am 18. November 2012 auf MDR Figaro.

50 Jahre Fußball 1972

Wir feiern im nächsten Jahr (2012) 90 Jahre Fußball in Lengenfeld unterm Stein.

Dieses Jubiläum soll Anlass sein, dass wir nochmals die Vergangenheit zu Wort kommen lassen.

Als erstes halten wir gebührenden Rückblick an unseren Sportfreund Walter Fuchs.

Hier eine Passage aus einem seiner Lebenswerke der „Fußballchronik Lengenfeld unterm Stein“:

Mit der fünfzigjährigen Geschichte „Fußball in Lengenfeld unterm Stein“ sind 43 Jahre meines bisherigen Lebens eng verknüpft.

Die Burg Bischofstein und ihre Bezeichnungen im Mittelalter

Die urkundlichen Schreibweisen für die Burg Bischofstein sind im Mittelalter Stein, Steyn, Sten, Steyne, stheyne, zum Steyn, zum Steyne, zu dem Steyn, zu dem Steyne und - in lateinischen Urkunden - lapis, lapide gewesen. Dem Urkundenleser von heute kann dies viel Misslichkeit mit sich bringen, denn in der näheren und weiteren Umgebung des Bischofsteins hat es mehrere Burgen und Klöster gegeben, die den gleichen Namen trugen. Es ist auf den Altenstein beim hessischen Allendorf (KÖNIG, KOLLMANN 1990) und auf den Altenstein und den Liebenstein bei Salzungen (PATZE, AUFGEBAUER 1989, S. 13 f.

2 Jahre Lengenfelder Echo

Man darf ruhig behaupten, dass in keiner eichsfeldischen Gemeinde auf dem Gebiete der Heimatforschung und Heimatpflege so rührig gearbeitet wird wie in Lengenfeld unterm Stein. In schöner Harmonie hat sich dort ein Kreis ernster und selbstloser Heimatfreunde in der Ortsgruppe des Kulturbundes zusammengefunden und ein Beispiel gegeben, dem manche größere Gemeinde und vor allem die Städte des Eichsfeldes nacheifern sollten.

Der Bischofstein und die hl. Elisabeth

Der Novembermonat gibt alljährlich besondere Veranlassung, uns mit der großen Heiligen, der Wohltäterin der Armen und Notleidenden, Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, zu beschäftigen. Seitdem ich die Dichtung von Dr. Hermann Iseke kenne: „Aus Eichsfelds Vorzeit in Geschichte und Sage“, verbinde ich stets mit der Vorstellung vom Schloss Bischofstein, genau wie mit der Wartburg, solche von der hl. Elisabeth, weil ich nicht vermute, sondern bestimmt annehme, dass die große Heilige hier auf Bischofstein, ihrem einstigen persönlichen Besitz, gewandelt ist.

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