Bonifatius und der Hülfensberg

Über die Beziehungen des heiligen Bonifatius zum Hülfensberge gehen bei uns zwei Erzählungen um. Der Heilige soll auf dem Berge einen Götzen Stuffo gestürzt und die heilige Eiche des Donnergottes gefällt haben.

Die erste Erzählung findet sich seit dreihundert Jahren in der Literatur, die andere ist erst 1847 durch den verstorbenen Kommissarius Dr. Konrad Zehrt in die Debatte gezogen worden. (1) Wolf hat ihr vor hundert Jahren noch kein Wort gewidmet (2) und selbst Duval 1845 noch nichts davon gewußt. (3)

Hahnscher Steingarten mit plätscherndem Gewässer als Lengenfelder Attraktion im 20. Jahrhundert

Vor dem Zweiten Weltkrieg warb Lengenfeld unterm Stein für sich als eine Ortschaft, die ideale Sommerfrische für Erholungssuchende bietet. Dort könne sich der Naturfreund und Kenner an Felsbildungen des Bundsandsteins und der Muschelkalkformation genauso erfreuen wie an schönen und seltenen Pflanzen, die in vielen anderen Gegenden nicht zu finden sind.

Käthe Kollwitz

Drängend, nach dem Kern der Wahrheit,
schufest Werke du voll Glut,
standest dort, wo Not der Menschheit,
stets entfachte Volkeswut.

Donner, Blitz und Zorneswalten,
Bauernaufruhr, sturmerfüllt,
Losbruch all der Knechtsgestalten –
Freiheit hat dein Herz gestillt.

Liebe, tief im Mütterlichen,
fühlte für den Fortbestand,
dass das Kind, der Saat verglichen,
Frieden braucht und Mutterhand.

Lengenfelder Echo im Wandel der Zeiten

Wir älteren Lengenfelder erinnern uns noch gern an die Urzeit des damaligen „Lengenfelder Echo“ vor gut 45 Jahren. Es erschien monatlich und der Herausgeber war der damalige Kulturbund, der in Lengenfeld eine rege Tätigkeit zeitigte. Die Arbeit und Redaktion des Blättchens war auf breite Schultern verteilt. Allen voran unser Heimatforscher und spätere Ehrenbürger Lambert Rummel.

Wann war das oft zitierte „Früher“?

Oft unterliegen wir Älteren der Meinung und Gefahr, dass früher vieles anders und viel besser war.

„Früher, wann war das?“

Diese Frage stellte ich bereits vor fast 70 Jahren meiner Mutter und auch meiner Großmutter. (Jahrgang 1856).

Wenn sie von früher sprachen, meinten sie die Zeit vor und um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert.

Es war die Zeit, noch lange vor dem 1. Weltkrieg, wo Deutschland noch einen Kaiser hatte.

Kann man Landwirtschaft noch wie vor 70 Jahren betreiben?

Nach der ausgebrochenen BSE-Krise und den sogenannten Ungereimtheiten in der Schweinemast hört und liest man viele gutgemeinte Ratschläge, wie man aus dieser herauskommen könnte. Von mancher Seite wird auf die Großraumställe in der Rinder- und Schweinemast als negativen Ausgangspunkt verwiesen.

Die Bewirtschaftung unserer einheimischen Wälder

Unsere Wälder sind dazu bestimmt, die folgenden Nutz-, Schutz-und Erholungsfunktionen zu übernehmen, insbesondere

Erinnerungen an die Kanonenbahn: 140 Jahre Streckenabschnitt Eschwege- Leinefelde

Die Berlin – Coblenzer Eisenbahn, im Volksmund Kanonenbahn genannt, führte von Berlin bis nach Metz und wurde aus strategischen Überlegungen nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870-1871 erbaut. Der Baubeginn der Verbindungsstrecken war etwa 1877. Die Strecke wurde gebaut, um binnen kurzer Zeit Truppen und Kriegsmaterial von Berlin aus an die Grenze zum Erzfeind Frankreich transportieren zu können. Man benutzte vorhandene Strecken (ca. 350 Km) und baute in den Jahren von 1877 bis 1882 Verbindungsstrecken (insgesamt ca.

8. Mai 1945 – 60. Jahrestag – Wider das Vergessen

Am 8. Mai jährt sich zum 60. Male das Ende des schrecklichen zweiten Weltkrieges. Das unbarmherzige Ende des von den Nazis vom Zaune gebrochenen Krieges, der fast 60 Millionen Menschen das Leben kostete und somit viel furchtbares Leid in Familien von ganz Europa brachte. Der 60. Jahrestag ist daher Anlass genug, über diesen leidbringenden Krieg zu sprechen und zu schreiben.

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