Morgenandacht auf der Klosterschranne

Lengenfeld unterm Stein, den 5. Mai 1934

Heinrich Struthmann (1852 – 1937) Eichsfelder Fotograf und Tischler

Seinen 85. Geburtstag feiert am heutigen Mittwoch der Photograph Heinrich Struthmann.

Man müsste den geistig immer noch jugendlichen Greis selbst über sein langes Leben hören. Das würde ein köstliches Stündchen. Wer öfter mit Struthmann zusammengetroffen ist und ihn an Vereinsabenden beobachtet bat, bedauert, dass die Erinnerungen dieses Mannes mit seinem bewundernswerten Gedächtnis nicht niedergeschrieben worden sind. Und man hofft, noch manches nachholen zu können.

An den Ufern des Dorfteiches

Dorfteich und Karpfen erwecken, wenn man sie im Herbst nennen hört, immer die gleiche Vorstellung. Man denkt an das Abfischen und einen gedeckten Tisch mit feiner Tunke und geriebenem Meerrettich. Vielleicht eilen die Gedanken schon bis zu Silvester voraus. Aber wir wollen keine Schlemmer sein, die immer zuerst von gutem Esten reden.

Am frühesten Morgen geht‘s hinaus - Die alte Sitte des Maisprungs hat sich im Eichsfeld erhalten

Eine althergebrachte Sitte auf dem Eichsfeld ist der sogenannte „Maisprung“, eine Wanderung in den frühesten Morgenstunden des 1. Mai.

In Heiligenstadt zum Beispiel sind Iberg, Dün, Elisaebthöhe und Maienwand Ziel dieser Wanderung.

Der Eisenbahnbau im Südeichsfeld 1875 – 1880

Für die wirtschaftliche Hebung einer Ortschaft ist der Anschluss an eine Eisenbahnlinie von größter Bedeutung. Darum verdient der Bau unserer Berliner-Wetzlarer oder Eschweger-Leinefelder Eisenbahn besonderer Würdigung.

Der Viadukt bei Lengenfeld unterm Stein

Prinzipielle Aussagen zum Problem der historisch-verkehrs-geographischen Erforschung des Eichsfeldes und eine Ergänzung zu einem früheren Beitrag

Das Zugunglück am Rottenbachtunnel - Gleisverwerfung war vermutlich nicht die Ursache

Als mit der Abschiedsfahrt der Kanonenbahn, am 31.12.1992, eine 112-jährige Tradition der legendären und wohl imposantesten Eisenbahnstrecke Deutschlands zu Ende ging, war ein Verfall derselben, mit langsamer Renaturierung der Strecke, nur noch eine Frage der Zeit. Der Rückbau, so nach meiner Recherche, hatte allerdings seine Tücken, denn der unter dem Gleisbett befindliche Schotter und Boden ist mit den unterschiedlichsten Giftstoffen kontaminiert und gilt als Sondermüll, der einer fachgerechten Entsorgung bedarf.

Der Haltepunkt Effelder - Ein „Bahnhof“, den man nicht gebraucht hätte

Über den Haltepunkt Effelder ist in der einschlägigen Literatur nur wenig in Erfahrung zu bringen. Er liegt zwischen den beiden Mühlenberg-Tunneln, nahe eines gewaltigen Einschnitts, auf etwa 250 m NN. Für die Schaffung der erforderlichen Grundfläche waren umfangreiche Planierungsarbeiten vonnöten. Fernab jeder Infrastruktur – soweit man in dieser Zeit überhaupt davon sprechen konnte – war er nur ein einsames Haus am Berg und im Wald. Wasser und Strom hat er nie gesehen.

Das Streckenwärterhaus am Entenbergtunnel

Bilstal oder Buschtal

Die Geschichte des gleichnamigen Steckenwärterhauses am Entenbergtunnel von den Anfängen bis heute

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