Großbartloff – der herrlich im wunderschönen Luttergrund gelegene Fremdenverkehrsort (1940)

Das herrlich im wunderschönen Luttergrund gelegene Dorf Großbartloff ist einer der leider noch seltenen Orte auf dem Eichsfelde, dessen Bewohner sagen können, dass sie mit dem Fremdenverkehr bis jetzt vollauf zufrieden sind. Verwunderlich ist das nicht, denn dieser Ort, der 1318 erstmalig urkundlich erwähnt wurde, liegt zwischen herrlichen Waldungen, die von hohen Bergen auf das saubere Dorf heruntergrüßen und zu stundenlangen Spaziergängen einladen.

1925 fing es an …

Spuren älterer Saurier der Trias im Südeichsfeld (1955)

Im oberen Friedatal wurde unweit von Lengenfeld u. Stein bei Ausschachtungsarbeiten für Neubauten zwischen dem Hauptbuntsandstein und der unteren Grenze des Rot (oberer Buntsandstein) eine Karneolsandsteinschicht angeschnitten, in der ich im Juli 1955 für das Eichsfeld erstmalig Fußabdrücke von größeren Handtieren feststellen konnte. Handtiere deshalb, weil die Abdrücke, die sie auf den Steinplatten hinterlassen haben, menschlichen Händen gleichen. Diese Karneolsandsteinschicht wird darum auch Chirotheriumschicht genannt.

Munter springen die Wasser im Friedatal - Frühjahrswanderung durch das südeichsfeldische Quellgebiet (1960)

Jetzt, da der junge Frühling die Quellen und Bäche draußen wieder munterer und lebendiger rinnen lässt, lohnt es sich, ihrem Rhythmus zu lauschen. Auch in dem herrlichen Waldtal um Kloster Zella herum sind einige Quellen, die zum Teil bereits geschichtliche Bedeutung erlangt haben. Hören wir doch einmal, wie es aus ihrer Vergangenheit rinnt und rauscht.

Die Friedaquelle

50 Jahre Kanonenbahn

Der Krieg von 1870/71 war glücklich beendet. Mehr denn je erkannte die preußische Heeresverwaltung den Vorteil direkter Eisenbahnen; das Aufmarschgebiet schnell zu erreichen, dem Feind zuvorzukommen, war oberster Grundsatz.

Die Jagd auf den „schwarzen Josef“

Döringsdorf, 9. Dezember 1927

Auf den Spuren alter Wallburgen im Südeichsfeld

Wer durch die Berge und Täler am Südrande des Eichsfeldes wandert und die Eigenart dieser schönen Landschaft auf sich wirken lässt, wird reich belohnt. In den durch Erosion ausgeweiteten, idyllischen Tälern der Frieda, Lutter und Rosoppe hat jeder Weg seine Reize und seine Besonderheiten.

Familiennamen im südlichen Eichsfeld

Wenn wir die handschriftlich geschriebenen Namen der alten Geschlechter in den alten Familiennamen sind vielfach aus den Berufen abgeleitet. Einige sind aus landschaftlicher Sicht (Ort, Flur) entstanden. Die Heiligennamen kommen vereinzelt vor. Bei den Vornamen überwiegen die Heiligennamen. Kirchliche Weisungen, Heiligennamen zu gebrauchen, gibt es erst seit der Kirchenspaltung. Im Dreißigjährigen Krieg sind viele Familien erloschen. Die Pest hat gewaltige Opfer gefordert (1625, 1682).

Der Schrannfelsen bei Kloster Zella - Ein geologisch-botanischer Ausflug

Wenn wir auf der Straße Geismar – Eigenrieden – Mühlhausen den Ort Lengenfeld u. Stein hinter uns gelassen haben, erblicken wir links in der Richtung Kloster Zella eine Felsmasse in Form eines stumpfen Dreiecks, die sich als helles, gelbes Gestein von dem umrahmenden dunklen Hochwald auffällig abhebt. Das ist der Schrannfelfen bei Kloster Zella, kurz auch die „Schranne“ genannt.

Die blühende Klosterschranne

Der kahle Stumpfkegel der Klosterschranne ist für den Naturfreund keineswegs so uninteressant, wie er sich aus dem Lengenfelder Tal erhebt.

Die Eibe auf der Schranne

Sie gehört zu den ältesten Eiben unserer Heimat und steht auf historisch sehr interessanter Stelle. In der Wanfrieder Chronik von Strauß lesen wir: „Wanfried lag auf der Grenze des thüringischen Gaues Germaramark und des thüringischen Westergaues. Gericht und Malstätte befanden sich im Bilstale unterhalb der Burg Stein bei Lengenfeld unterm Stein. Es waren jährlich vier Gerichtstage.“

Warum heißt das Tal „Bilstal“?

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