„Wetten, dass es ohne Wirt – auch was wird!“

Bericht über den Lengenfelder Karneval im Frühjahr 2011

Unter diesem Motto standen in diesem Jahr die närrischen Tage. Dank der Hilfe des Sportvereines Blau-Weiß wurde selbiger zu allen Veranstaltungen auch nicht vermisst. An dieser Stelle einen Dank an den Sportverein, allen voran dem Sportfreunden Achim Simon und Heinz Ruhland!

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lengenfeld unterm Stein

Am 25. Februar 2011 zogen die Feuerwehrkameraden, während ihrer Jahreshauptversammlung, Bilanz über ihre Tätigkeit für das Gemeindewohl in unserer Gemeinde im Brand- und Katastrophenschutz.

Als Gäste konnten sie den stellvertretenden Landrat, Herrn Münzberg, den Kreisbrandinspektor, Kameraden Lutz Rösener und den Bürgermeister, Herrn Dienemann begrüßen.

Theaterstück: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“

Ein Pilot muss mit seinem Flugzeug in der Wüste Sahara notlanden. Da er kaum noch Wasser hat, muss er sich mit der Reparatur beeilen. Doch plötzlich erscheint wie aus dem Nichts oder wie von einem fernen Planeten ein kleiner Prinz, ein freundlich-nachdenkliches Kind, das nie eine einmal gestellte Frage vergisst.

Geprägt von Sorge um das Schicksal der Menschheit zwingt er den Piloten, sich mit den philosophischen Grundlagen für ein humanistisches Verhalten auseinanderzusetzen.

Der Annaberg bei Kloster Zella - Ein ehemaliger Wallfahrtsort des Obereichsfeldes

Von Franz Springmann, Siemerode

Druck und Verlag von F. W. Cordier, Heiligenstadt (Eichsfeld) 1936

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Der Mordversuch an Förster Dunkelberg

Lengenfeld unterm Stein, 29. März 1886
Eine scheußliche Blutthat, wie sie in unserem Orte noch nicht vorgekommen, ist in der verflossenen Nacht hier verübt worden. – Vor mehreren Jahren zogen aus dem Dorfe Lutter bei Heiligenstadt die Korbmacher Gebrüder Gundlach hier zu. Diese Burschen erwiesen sich mit der Zeit als rohe Patrone, mit denen jeder den Umgang mied. Es wird auch behauptet, daß sie das meiste Holz, welches sie zu ihrem Geschäfte gebrauchten, gestohlen hätten, und sahen ihnen deshalb die Forstbeamten scharf auf die Finger.

Kloster Zelle

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1.

Von des Annenberges Höhe,
von des Friedethales schwelle,
Ruht entzückt und überwältigt,
Mensch, dein Blick auf Kloster Zelle:

Rings umhegt von Waldeskämmen,
weltenferne, weltgeschieden,
liegt es da, ein köstlich Kleinod,
traut in süßem Gottesfrieden!

Benedikti Töchtern schuf es
Ritter Tastan zum Geschenke
bußgesinnt, dass nicht der Himmel
seiner Untat mehr gedenke.

Eichsfelder Sang (Das Eichsfeldlied)

Bist Du gewandert durch die Welt, auf jedem Weg' und Pfade,
schlugst auf in Nord und Süd dein Zelt, an Alp' und Meergestade.
Hast Du mein Eichsfeld nicht geseh'n, mit seinen burggekrönten Höh'n,
und kreuzfidelen Sassen, dein Rühmen magst du lassen!

Dort, wo die junge Leine fließt, die Unstrut wallt zu Tale,
der Hülfensberg die Werra grüßt, der Ohmberg seine Hahle.
Die Wipper flutet durch die Au, landauf, landab, welch' feine Schau
auf Tal und Hügelketten und schmucke Siedelstätten.

Alte und jüngere Wüstungen des Eichsfeldes

Die Karte von 1583 – ein wichtiges Beweismittel

Fast jeder Ort des Eichsfeldes hat in seiner Umgebung „Wüstungen“. Es sind dies ehemalige Siedlungen alte Dorfstätten, Burgen, Vorwerke, Mühlen, aber auch Klöster, Kirchen und Kapellen. Sie sind von Ihren Bewohnern wegen unhaltbarer Zustande und Nöte seinerzeit verlassen und nicht wieder aufgebaut worden.

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