Wanderführer der Gemeinde Lengenfeld unterm Stein (1980, Autor unbekannt)

Mühlhausen, 08. November 1980

Lieber Harry!

Folgende Wanderwege wurden nun in Zusammenarbeit mit dem Rat des Kreises festgelegt im gesamten Kreis Mühlhausen.

Hauptwanderweg der DDR – Nazza – Keula über Ruine Haineck, Lehdeborn, Weißes Haus – Schwanenteich, Ammern – Unstrut, Reisersches Tal, Dachrieden, Eigenröder Warte, Sollstedter Warte, Klein-Keula – Groß-Keula. (40 km)


Lengenfeld unterm Stein

Eselsweg – Frauenhecke – Bilztal – Burgberg – Sperlingsköpfe – Effelder Tal – Neue Schule – Bischofstein (5,5 km)

Bischofstein – Forsthaus – Effelder Tal – Walperbiel – Spreuwinkel – Blankental – Lengenfeld unterm Stein – Bischofstein (7,5 km)

Bischofstein – Lengenfeld unterm Stein – Forsthaus – Struther Strasse – Briefträgerweg – Kloster Zella – Bischofstein (11 km)

Bischofstein – Lengenfeld unterm Stein – Strasse nach Faulungen – Schwarze Brücke – Schrannfelsen – Buchhorn – Bischofstein (13 km)

Bischofstein – unter dem Schrannfelsen – Bischofstein (gleicher Weg wie oben nur unter dem Schrannfelsen) (11 km)

Bischofstein – Blankental – Spreuwinkel – Köhlersborn – Hanstein – Rimbiel – Wagental – Struther Strasse – Bischofstein (8,5 km)

Bischofstein – Bergfriedhof – Schloßkuppe – Burgbergsweg – Schrägen Weg – Bischofstein (2 km)


Menteroda

Wanderweg über das Forsthaus (5,5 km)

Durch die Hardt und Mehlerschen Wald (1,5 km)

Lehrwanderweg (4,5 km)


Schlotheim

Rundwanderweg über Waldschlößchen – Issersheiliger Weg – Sonder – Jagdhütte – Schumannshäuschen – Waldschlößchen (7,5 km)

Waldschlößchen – Jagdhütte – Waldrand – Ghs. Marolterode (4 km)


Wanderwege rund um Lengenfeld unterm Stein

1. Eselsweg – Frauenhecke – Bilztal – „Dicke Buche“ – Burgberg – Sperlingsköpfe – Effeldertal – Wasserbassin – Neue Schule und zurück zum Bischofstein (5,5 km)

2. Bischofstein – Forsthaus – Effeldertal – Walperbiel – Spreuwinkel – Blankental – Ortslage und zurück zum Bischofstein (7,5 km)

3. Bischofstein – Ortslage – Forsthaus an der Struther Strasse – Briefträgerweg – Kloster Zella und zurück zum Bischofstein (11 km)

4. Bischofstein – Ortslage – Strasse nach Faulungen – Separationsweg – Schwarze Brücke – Schrannfelsen (Klosterschranne) – Buchborn – Faulungen – zurück auf der Faulunger Strasse zum Bischofstein (13 km)

5. Bischofstein – Ortslage – Strasse nach Struth – Schwarze Brücke – Schrannfelsen – Buchborn – Faulungen und auf der Faulunger Strasse zurück zum Bischofstein (11 km)

6. Bischofstein – Ortslage – Blankental – Spreuwinkel – Köhlersborn – Hanstein – Rimbiel – Wagental und auf der Struther Strasse zurück zum Bischofstein (8,5 km)

7. Bischofstein – Bergfried – Schloßkuppe – Burgbergweg und auf dem „Schrägen Weg“ zurück zum Bischofstein (2 km)


Wanderweg  1

Bischofstein – Eselsweg – Hagemühle -  Frauenhecke – Bilztal – „Dicke Buche“ – Burgberg – Sperlingsköpfe – Effeldertal – Neue Schule – zurück zum Bischofstein

Dieser Wanderweg, mit seinen 5,5 km Länge, ist einer der schönsten und deshalb zu empfehlen.

Wir gehen vom Bischofstein den Eselsweg hinunter zur Chaussee Lengenfeld – Geismar. Hier liegt die Hagemühle. Dieser Weg war der direkte Verbindungsweg zur Hagemühle, die als Bannmühle zum Amt Bischofstein gehörte. Die Hagemühle ist das älteste gebäude in Lengenfeld und wurde 1577 erbaut.

Nach 100 m in Richtung Geismar biegen wir auf den rechten Weg ein. Hier stand einst die Frauenhecke mit dem sogenannten „Frauenstein“.

Zu Beginn dieses Feld- und später Waldweges sehen wir rechts Sandsteinbrüche. Nachdem wir die Eisenbahnunterführung passiert haben beginnt das Bilztal. Auch hier erkennen  wir noch einige Exemplare der unter Naturschutz stehenden Eiben.

Von diesem Bilztalweg, den wir immer geradeaus gehen, zweigen weitere schöne Wanderwege, die allerdings nicht ausgeschildert sind, ab. So zum Beispiel an der ersten Waldwegkreuzung mit dem linken Weg zum Entenberg und dem rechten zum Bischofstein (2 km). An der „Dicken Buche“ angekommen, eine Buche die ca. 600 Jahre alt sein mag, zweigen nach links der Weg zum Uhlenstein und rechts zum Schloßberg ab. Nach weiteren 200 m erreichen wir wiederum eine „Dicke Buche“ mit Abzweigungen nach links zu einer herrlichen Aussicht in 100 m, nach rechts zum Schloßberg.

Wir wandern geradeaus weiter. Alle Wege, die jetzt nach links abbiegen, führen in Richtung Effelder, einem Ort des Kreises Worbis. Urlauber des Erholungsheimes dürfen allerdings nicht die Kreisgrenze überschreiten, die am Waldrand beginnt.

Unser Weg führt jetzt bergab in das Effeldertal, stoßen auf den Wanderweg mit dem gelben Kreis, zweigen aber nach kurzer Dauer nach rechts ab, während der gelbe Kreis geradeaus zum Walperbiele weiterführt, kommen vorbei am Wasserbassin, unter der Unterführung der Eisenbahn, vorbei an der Schule und kehren zum Schloß Bischofstein zurück.


Wanderweg 2

Bischofstein – Forsthaus – Effeldertal – Walperbiel – Spreuwinkel – Ortslage Lengenfeld – Bischofstein

Wir beginnen den Wanderweg, der 7, 5 km lang ist und ca. 2 Stunden dauert, am Schloß Bischofstein. Der Weg führt uns vorbei am Schloßteich und steigt weiter bergan zum Waldrand.

Die dort stehenden Bänke laden ein zu einem Blick auf Lengenfeld.. Man nennt diese Stelle auch „Lambert´s Ruh“, weil hier oft der Heimatforscher Lambert Rummel geweilt hat.

Von hier sehen wir majestätisch das Schloß und das Dorf liegen. Wir blicken in Richtung Süden bis Osten.

Von hier führt unser Weg innerhalb des Waldes nach rechts, vorbei am Forsthaus.

Wenn der Waldweg eine rechte Biegung passiert hat, kommen wir auf eine Waldkreuzung. Der rechte Weg führt uns zurück durch das Effeldertal, vorbei an der Oberschule zum Bischofstein. Sollten sie aber noch nicht erschöpft sein, denn wir haben erst 2 km hinter uns, gehen wir den Weg geradeaus. Der linke Weg führt steil bergan und erreichen nach 3 km den Höhenort Effelder. Dieser Weg ist nicht zu empfehlen, da sie dabei die Kreisgrenze überschreiten. Sie haben soeben das Effeldertal passiert und gehen den Waldweg auf gerader Richtung weiter. Der Höhenzug, der damit umgangen wird, nennt sich Walperbiel und besteht wie alle anderen Höhenzüge der Umgebung als dem Unteren Muschelkalk. Kommen Sie an einen größeren Platz an, einen sogenannten Holzplatz, haben Sie den südlichsten Punkt des Walperbieles erreicht. Ein Waldpfad führt nach links (südlich) den steilen Hang hinab, vorbei am Kindergarten. Wir haben aber erst 3 km hinter uns und Sie geben noch nicht auf, dann gehen Sie geradeaus weiter, in östlicher Richtung. Nach 2 km geht es endlich nach rechts bergab, in das sogenannte Blankental. Wo Täler sind, sind auch Bäche. In diesem Tal fließt auch eines der dauerhaftesten Bäche. Aus diesem Grund ist hier auch das Wassereinzugsgebiet für den Ort zu finden.

Gehen Sie jetzt die Strasse in Richtung Süden (nach rechts), passieren rechts gelegen einen Steinbruch. Dort erkennen Sie die starken Verwerfungen im Muschelkalk. Dem Steinbruch gegenüber lag vermutlich eine Wüstung, ein ehemaliges Dorf, „Gozrode“ genannt. Heute ist von dieser Siedlungsstätte nichts mehr zu sehen. Urkundlich wird Gozrode gelegen im Blankental im 14. Jahrhundert genannt. Durch die Interessengemeinschaft Denkmalpflege des Kulturbundes der Ortsgruppe wurden Siedlungsreste und Scherben aus dem 14. Jahrhundert gefunden.

Dieser Wanderweg verläuft zum größten Teil im Wald, genießen Sie die gute Waldluft, erfreuen sich an den Blumen, Sträucher und Bäumen. Er besitzt keine nennenswerte Steigung und ist deshalb zur Entspannung gut geeignet.


Im Effeldertal

Kreuzung  
nach rechts oben: Richtung Effelder
nach links unten: Richtung Lengenfeld – Neue Schule
von links: auf Wanderweg kommend
nach vorn: Richtung Walperbiel

(Fortsetzung des Wanderweges)


Wanderweg 3

Bischofstein – Lengenfeld unterm Stein – Forsthaus an der Struther Strasse – Briefträgerweg – Kloster Zella – und zurück auf der Chaussee nach Bischofstein

Dieser Wanderweg ist 11 km lang, besonders für Wanderlustige geeignet und verläuft zu ¾ der Strecke auf asphaltierter Strasse. Jedoch das Ziel, Kloster Zella, belohnt unsere Mühen. Jeder Wanderer sollte Kloster Zella kennenlernen.

Wir gehen der Hauptstrasse und schließlich die Chaussee nach Richtung Struth, vorbei am Forsthaus, den Anstieg der Chaussee erreichend, weist uns ein Richtungszeichen auf einen Feldweg, der später zum Waldweg wird, nach links hinauf. Das ist der sogenannte Briefträgerweg, den in vergangenen Zeiten jedesmal der Briefträger nach Kloster Zella und zurück benutzte. Von diesem Weg haben wir einen herrlichen Blick linksseitig auf den Stein, rechts daneben die Klosterschranne, als schroffer Felsenhang, und letztlich auf das obere Friedatal, indem die Frieda und die Chaussee nach Struth verläuft.

Erreichen Sie schließlich die Waldwegkreuzung mit zwei Markierungszeichen haben Sie die Möglichkeit die Wanderung hier zu beenden, indem Sie nach links gehen und die Chaussee erreichen. Sie brauchen nur die Chaussee nach links zurückgehen und erreichen nach 3 km den Ort Lengenfeld. Wollen Sie aber Kloster Zella erreichen, gehen Sie geradeaus weiter, erreichen den Klosterfriedhof und schließlich das Kloster. Hier laden Bänke zum Rasten ein.

Schauen Sie sich Kloster Zella einmal ruhig genauer an, die alten Fachwerkhäuser, die zahlreichen Hausinschriften und Statuen. Achten Sie aber auch auf die großen Eibenbäume um das Kloster. Kehren Sie zurück, kommen Sie vorbei an der Nepomuk Statue weiter zur Kreuzung auf die Strasse nach Struth. Sie gehen nach rechts entlang der Strasse und erreichen nach 4 km Lengenfeld. Sie können allerdings auch den Briefträgerweg zurückgehen, falls Sie nicht gern auf asphaltierter Strasse gehen wollen.


Wanderweg 4

Bischofstein – Strasse nach Struth – Schwarze Brücke – Klosterschranne – Buchborn – Faulungen – Lengenfeld – Bischofstein

Dieser Wanderweg ist mit seinen 13 km der längste aller Wanderwege. Sie haben aber Möglichkeiten ihn nur 8 km oder auch 10 km zu nutzen, worauf in der Beschreibung eingegangen wird.

Am Bischofstein beginnend, führt uns der Weg auf der Chaussee nach Struth (Strasse am Ortsausgang links), vorbei am Revierforsthaus. Auch von hier ist ein herrlicher Blick auf den Ort vorhanden.

Nachdem Sie die Chaussee 4 km gegangen sind erreichen Sie die sogenannte Schwarze Brücke. Zuvor ist aber bereits rechts der Schrannfelsen, die sogenannte Klosterschranne deutlich zu erkennen, des weiteren passierten Sie bereits die 1981 neu angelegten Teiche des Anglerverbandes. Die Brücke, die über den Bach führt, wird seit alten Zeiten Schwarze Brücke genannt. Es gibt über diese Brücke viele Spukgeschichten, die sich die Menschen in früheren Zeiten machten. Es ab auch an der Stelle Sümpfe mit ihren unheimlichen natürlichen Charakter, wie Leuchtfeuer u. a. Der Bach, über den die Chaussee führt, ist die Frieda, die bei Kloster Zella entspringt und seinen Weg durch Lengenfeld zur Werra nimmt.

Nachdem Sie die Brücke passiert haben, biegen Sie in den Waldweg nach rechts ein. Geradeaus befindet sich nach 1 km das erwähnte Kloster Zella. Jetzt führt unser Weg auf dem Waldweg weiter.

Wenn Sie nach ca. 1000 m plötzlich zwei Markierungszeichen entdecken sollten, lohnt sich ein kleiner Abstecher von 200 m nach links, zu den sogenannten Schrannfelsen oder auch Klosterschranne genannt. Sie sehen dort deutlich den Wellenkalk an der Felsenwand, die durch Wassereruption entstand. Mit mächtigen Getöse mußte vor ca. 10 000 Jahren die durch Wasser unterspülte Muschelkalkwand in die Tiefe stürzen, worauf Sie jetzt stehen.

Von besonderem Interesse sind die unter Naturschutz stehenden Eiben. Dieser Nadelbaum, der giftig ist, ist ein Überbleibsel aus einem feucht heißem Klima, welches vor 50 000 Jahren bestand. Sie sind im Eichsfeld  selten und hier mit ca. 2000 Exemplaren anzutreffen.

Sollten Sie es wagen oder vorhaben den Gipfel erreichen zu wollen, ist es ratsam den Berg seitwärts zu besteigen. Von dort ist es mühelos und Sie werden mit einem herrlichen Ausblick belohnt.

Gehen Sie den Wanderweg weiter, kommen Sie  nach kurzer Zeit an eine Kreuzung, den sogenannten Buchborn. Der Weg nach links führt nach Eigenrieden, den Sie nicht benutzen dürfen. Nach rechts führt der Weg durch den Buchborn, auf einem Feldweg, zurück zum Dorf Lengenfeld. Sollten Sie die Wanderung abbrechen wollen, ist dieser Rückmarsch zu empfehlen. Es ist Ihnen aber zu raten, trotzdem noch ca. 100 m auf dem Wanderweg in gerader Richtung und dann erst nach links abbiegen, zu gehen.

Gehen Sie mit Elan weiter auf dem Wanderweg, führt der Waldweg durch Stangenwald um den Höhenzug „Stein“ genannt. Auch hier treffen Sie viele Eiben an.

An der Stelle, wo Sie ein zweites Mal zwei Markierungszeichen entdecken, kann der Wanderweg verlassen werden, biegen nach links ab, steigen den Hang hinunter auf den Pfad vorbei an der Untermühle, jetzt als Betriebsferienheim, auf der Chaussee Faulungen – Lengenfeld.

Wollen Sie aber die Wanderung bis zum Ende durchhalten, gehen Sie weiter in Richtung Faulungen. Hört der Waldweg plötzlich auf, ist auf der Wiese unterhalb des Waldrandes die Wanderung fortzusetzen; gelangen auf einen Feldweg der oberhalb des Dorfes Faulungen zum Ort  führt, über die Bergstrasse und Ziehborn zum Mittelpunkt des Dorfes Faulungen. Im Terassencafe am Ziehborn können Sie sich stärken.

Jetzt führt der Wanderweg auf der Karl-Marx-Strasse in Richtung Lengenfeld. Nach 3 km erreichen Sie den Ort und gehen auf bekannter Weise zum Bischofstein.

Der beschriebene Wanderweg verläuft insgesamt 7 km auf fester Strasse. Es werden keine Steigungen, außer die Bezwinger der Klosterschranne , durchschritten. Der lange und daher anstrengende Fußmarsch wird durch das einmalige Naturdenkmal Klosterschranne und der sehr seltenen Eiben belohnt.


Wanderweg 5

Bischofstein – Ortslage Lengenfeld – Blankental – Hanstein – Rimbiel – Wagental und auf der Struther Strasse zurück zum Bischofstein

Dieser Wanderweg ist 8, 5 km lang und führt über die Hauptstrasse des Ortes in Richtung Struth. Noch vor dem Ortsausgang biegen wir nach links in den Feldweg, in das sogenannte Blankental und weiter zum Spreuwinkel. Wir passieren entlang dem kleinen Bach auf der linken Seite einen Steinbruch, vorbei an dem Wasserbassin weiter bis wir den Wald erreichen. Im Wald wird rechts abgebogen und gehen jetzt ca. 3 km auf dem Waldweg. Dieser Weg, der 1980 neu planiert wurde, führt zum Hanstein, dessen herrlicher Blick in Richtung Süd / West auf die Ortslage Lengenfeld uns für die Mühen entschädigen läßt.

Entlang diesem Weg erkennen wir zahlreiche Eibenbäume.

Der Weg führt uns weiter zum Rimbiel und erreichen schließlich die Chaussee Lengenfeld nach Struth. Von hier sind es noch 2 km bis zum Ortseingang, an dem Forsthaus vorbei erreichen wir wieder unseren Ausgangspunkt.


Wanderweg 6
Bischofstein – Ortslage – Blankental – Spreuwinkel – Köhlersborn – Hanstein – Rimbiel – Wagental und auf der Struther Strasse zurück zum Bischofstein (8,5 km)
(Anmerkung: Die Details zu diesem Wanderweg fehlten im vorliegenden Manuskript.)


Wanderweg 7

Bischofstein – Bergfried – Schlosskuppe – Burgbergsweg  und auf dem schrägen Weg zurück zum Bischofstein

Dieser Wanderweg mit seinen 2 km wird am häufigsten gegangen. Hier wandern wir durch die Vorgeschichte des Schlosses.

Nach dem Bahnübergang biegen wir nach links zur Wiese ein und gehen den Wiesenweg bergan, passieren als erstes ein altes zusammengefallenes Vorwerk und Zisterne der alten Burg Stein, erreichen den alten Schloßfriedhof, der letzten Ruhestätte der Besitzer des neuen Schlosses und anderer Personen, unter ihnen z. B. Marseilles, Beate Bonus, eine enge Freundin der Käthe Kollwitz und Schüler der ehemaligen Schule.

Der Weg wird jetzt steiler und enger. Sie haben ab dem Schloßfriedhof das Gelände der ehemaligen „Stadt Stein“ erreicht. Dieses Gelände steht unter Bodendenkmalschutz.

Nach einigen kurzen Mühen haben wir den Schloßberg erreicht. Hier stand die alte Burg Stein. Zu sehen sind neben den Wallgräben noch Reste des „Malzhauses“.

Auf der Bank der Schloß Kuppe haben wir einen herrlichen Blick, vor uns die Keudelskuppe 480 m, im Westen der Hülfensberg 440 m.

Zurück führt der Weg auf dem geraden Waldweg, dem „Schrägen Weg“ bis wir am Waldrand „Lamberts Ruh“ mit herrlichen Blick zum Schloß und dem Dorf Lengenfeld erreichen.